Die Gründung der Schülerfirma "hand made - Schüler GmbH"

Ausgangspunkt für die Gründung einer Schülerfirma waren verschiedene Gesichtspunkte. Zum einen boten Schüler und Schülerinnen  der Aktions- und Werkklasse seit geraumer Zeit einmal wöchentlich in der Schule ein Schülercafe an. Sie handelten dabei von der Planung über die Zubereitung und Verkauf bis hin zur Abrechnung weitestgehend selbsttätig und selbstverantwortlich. An eventuellen Gewinnen wurden sie prozentual beteiligt. Zudem hatten einige Schüler im Rahmen eines Werkprojektes für die eigene Schule Rollbretter als Spielgeräte für die kleineren Mitschüler hergestellt. Für die Fertigung dieser Rollbretter erhielten sie abschließend ein kleines Entgelt. Durch Zufall ergaben sich aus dieser Arbeit Anfragen von Kindergruppen und Elterninitiativen, die sich ebenfalls an  Spielgeräten aus  Holz interessiert zeigten.

Die Schüler konnten also feststellen, dass durchaus eine Nachfrage besteht hinsichtlich ihrer Produkte. Das Angebot hat sich im Laufe der Zeit erweitert, aber auch den "Marktinteressen" und den jeweiligen Möglichkeiten unbd Stärken der Schüler angepasst. Dienstleistungen im Cafe- und Kioskbereich an der Schule werden zur Zeit ergänzt durch die Anfertigung von Spiel- und Freizeitgeräten, von denen einige auch im therapeutischen Zusammenhang genutzt werden können.

Betreut werden die Jugendlichen von einer Sozialpädagogin der Diakonie Wuppertal und zwei Sonderpädagogen der Peter-Härtling-Schule.